Herzlich Willkommen in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Güstrow!


Am Sonntag, den 3. Dezember 2023 findet von 15.00- ca. 16.30 Uhr unsere Adventsfeier statt - mit Kaffeetrinken und einem Gottesdienst für alle Generationen.

Herzlich Willkommen!



Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Woche 


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Monatsspruch November 2023:

Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meeres. Er macht den Großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.

Die Bibel: Hiob 9,8-9

 

Mit Naturgewalten ist nicht zu spaßen. Davon können die Menschen im Ahrtal noch heute ein Lied singen. Die Auswirkungen der Flutkatastrophe vor zwei Jahren sehen und spüren sie noch heute. Wer so etwas erlebt hat, kommt sich plötzlich ziemlich klein und machtlos vor. Wir Menschen können zwar große Dinge erfinden, bauen und machen. Aber angesichts der Elemente sind wir wie eine Ameise auf einem schwankenden Schilfrohr.

 

So klein und unbedeutend kommt sich auch Hiob gegenüber Gott vor. Hiob glaubt, dass Gott diese Welt geschaffen hat. Seine Macht kann er besonders am Himmel sehen. Gott hat ihn ausgebreitet wie Menschen ein Zelt aufstellen. Wie Elektriker Lampen an die Decke montieren, so hat Gott die Sterne geschaffen und sie in den Weiten des Weltraums verteilt. So groß und mächtig ist er. Das ist zum Staunen, aber auch zum Erschrecken.

 

Hiob erlebt gerade grenzenloses Leid. Er kann nicht verstehen, warum Gott das über ihn kommen lässt. Gott scheint in seiner Allmacht weit weg zu sein. Hiob denkt, dass Gott ihn gar nicht hört. - So ähnlich geht es auch heute den Menschen, die schwer erkrankt sind oder ein Unglück erlebt haben. Sie fragen sich: Warum trifft es mich? Sie sagen: Wie kann ein liebender Gott das zulassen? Sie fühlen sich hoffnungslos verloren.

 

Doch dabei muss es nicht bleiben. Gott hat am Ende des Buches zu Hiob geredet. In Jesus Christus ist Gott uns Menschen ganz nah gekommen. Er ist in unsere Haut geschlüpft. Er redet zu uns durch seinen Sohn Jesus. Seitdem muss kein Mensch mehr denken, Gott sei weit weg und unberührt von seinem Leid. Die Sterne am Himmel erinnern mich an das Kinderlied "Weist du wieviel Sternlein stehen". In der dritten Strophe heißt es: "Kennt auch dich und hat dich lieb." Seine Liebe hat Gott uns durch Jesus Christus gezeigt. Jesus hat die Tür für uns in Gottes Zukunft geöffnet. Deshalb kann ich ihm mein Leid klagen, ihn um Hilfe, Durchhaltevermögen und Rettung bitten. Gott wird auf solche Gebete hören. Wer Jesus vertraut darf gewiss sein, dass Gott ihn nie mehr verlassen wird. 

 

Eine gesegnete Zeit!

Gabriel Möbius